Wann muss ein Untergrund / Unterboden gespachtelt werden und warum?

Der Untergrund / Unterboden ist maßgebend für die Verlegung von Parkett. Der Untergrund für die Verlegung von Parkett muss der VOB DIN 18356 entsprechen. Demnach ist die Voraussetzung für eine fachgerechte Verlegung von Parkett trockener, fester, ebener und gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesicherter Untergrund.

Bezogen auf die Ebenheit darf der Unterboden eine Höhentolleranz von max +/- 1,5mm pro / auf 2m nicht überschreiten. Falls die maximale Höhentolleranz nicht vorhanden ist, oder, ein zu starkes Gefälle vorhanden ist, muss der Untergrund mittels Ausgleichsmasse oder Spachtelmasse gespachtelt, beziehungsweise ausgeglichen werden. Außerdem muss der Unterboden fest sein. Falls der Unterboden nicht fest ist, muss der lose Part von dem losen Untergrund befreit und gesäubert werden. Anschließend werden die dadurch entstehenden Unebenheiten und „Löcher“ mittels Ausgleichsmasse oder Spachtelmasse gefüllt, beziehungsweise ausgeglichen.

Beim Ausgleichen bzw. Spachteln ist es wichtig, die maximale Aufbauhöhe der auszugleichenden bzw. zu spachtelnden Fläche vorab zu messen. Es ist besonders wichtig, dass die Spachtelmasse komplett durchgetrocknet ist, bevor mit der Verlegung des Parkett begonnen wird, da ansonsten mit großer Wahrscheinlichkeit Feuchtigkeitsschäden durch das Spachteln des Untergrundes entstehen können. Falls eine schnelle Trocknung notwendig ist, gibt es schnelltrocknende Spachtelmasse wie die RM Spachtelmasse von Stauf.