Parkett Schleifen – Umfangreiche Informationen

Parkett zeichnet sich durch seine Langlebigkeit aus, ist jedoch nicht unverwüstlich. Im Laufe der Jahre können sich Kratzer, Flecken und Laufspuren bilden. Diese können durch das Schleifen des Parketts nach jahrelanger Belastung mit einer anschließenden Oberflächenbehandlung (Lack, Öl, Wachs, Öl-Wachs-Systemen) beseitigt werden und das Parkett kann in neuem Glanz erstrahlen. Je nach der Stärke der Nutzschicht des Parketts kann Parkett unterschiedlich oft geschliffen werden, bereits bei der Anschaffung ist es ratsam, daran zu denken. Mehrschicht- / Fertigparkett mit einer Nutzschicht von ca. 2mm – 5mm kann meist zwei bis dreimal geschliffen werden. Massivparkett mit einer stärkeren Nutzschicht kann dementsprechend häufiger geschliffen werden. Da das Schleifen von Parkett nicht ganz einfach ist, sollte das Schleifen von Parkett von einem Fachmann durchgeführt werden. Zur Information und dem gewagten Profi Heimwerker geben wir einen Überblick über das Schleifen von Parkett. Denken Sie jedoch daran, dass tiefgehende Schleifspuren, durch falsche Handhabung verursacht, einer Schleifwalze mit groben Schleifpapier, äußerst aufwändig zu beseitigen sind.

Je nachdem, ob altes oder neues, rohes Parkett geschliffen wird, in welchem Zustand das alte Parkett sich befindet, der Holzart des Parketts, der Oberfläche des Parketts und dem Format des Parketts zum Beispiel Stabparkett oder Dielen, wird die Art des Schleifens variiert und beinhaltet einen unterschiedlich intensiven Aufwand. Dementsprechend richtet sich der Arbeitsaufwand beim Schleifen von vorhandenem Parkett stark danach, wie stark der Boden bereits in Mitleidenschaft gezogen ist. Für das Polieren von frisch verlegten Dielen beispielsweise kann ein Polierschliff mit einem Arbeitsgang genügen. Für ein Abschliff von Parkett mit normaler Beanspruchung sind meist drei Schleifgänge ausreichend. Für einen Abschliff eines stark beanspruchten Parketts oder einen Abschliff eines alten Parketts mit Ochsenblut kann mit fünf bis sechs Schleifgängen gerechnet werden. Doch es lohnt sich der Aufwand des Schleifens von Parkett, da der Boden anschließend wie neu wirkt.

Parkett schleifen – Vorbereitungen und Voraussetzungen

Bevor das Parkett abgeschliffen werden kann, müssen alle Möbel und Einrichtungsgegenstände aus dem jeweiligen Raum geräumt werden. Falls Maler- oder Tapezierarbeiten geplant sind, ist es sinnvoll, diese Arbeiten vor dem Schleifen des Parketts durchzuführen, damit der frisch geschliffene Boden nicht durch Farbe oder Kleister beschädigt wird.

Im leeren Raum werden zunächst am besten auch die Sockelleisten entfernt, damit bis zur Wand hin geschliffen werden kann. Dazu wird bei verleimten oder genagelten Sockelleisten ein Holzkeil zum Schutz an die Wand gelegt und mit Hilfe eines Meißels vorsichtig die Leisten von der Wand gelöst. Bei verschraubten Sockelleisten können diese einfach abgeschraubt werden. Bei System Leisten können diese meist mit Hebelwirkung ausgeklipst werden. Anschließend wird der Boden gewissenhaft auf hervorstehende Nägel untersucht, diese werden entweder vollständig versenkt oder herausgezogen. Lose oder beschädigte Stellen im Holzfußboden werden fachmännisch befestigt und ausgebessert.

Am Ende der Vorbereitungen, bevor das Parkett geschliffen werden kann, wird der Holzfußboden gründlich gereinigt und abgesaugt.

Informationen rund um das Thema Parkett schleifen

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Parkett Schleifen – Sicherheitshinweise

Aufgrund der Staubentwicklung beim Abschleifen von Holzfußböden sollte eine geeignete Atemschutzmaske getragen und die Räume gut gelüftet werden. Des Weiteren ist der im Beutel vorhandene Schleifstaub leicht entzündlich. Deswegen sollte der Staubsack der Schleifmaschine spätestens fachmännisch (Metallbehälter) geleert werden, wenn dieser zu 1/3 gefüllt ist. Da zum Einen beim Schleifen über Nägel Funken entstehen können und der Schleifstaub im Beutel weiter glühen kann und zum Anderen, weil ansonsten die Absaugleistung der Schleifmaschine nachlässt.