Terrassendielen aus Eiche bzw. heimischen Hölzern versus Tropenhölzer

Ausschlaggebend für die Langlebigkeit von Terrassendielen ist die Holzart, die Pflege, die Unterkonstruktion und ein Gefälle mit gesichertem Ablauf des Regenwassers!

Welches Holz ist für Terrassendielen wirklich gut geeignet? Terrassendiele Eiche, Lärche, thermisch behandeltes Holz oder doch Tropenhölzer? Die Qual der Wahl!

Vor allem wichtig bei der Wahl des Holzes für den Außenbereich ist die Resistenzklasse. Die Resistenzklassen gehen von 1 bis 5, 1 = sehr dauerhaft, 5 = nicht dauerhaft. Die Resistenzklassen geben die Formstabilität, die Sortierung (A, AB, …) und die Art der Trocknung (Ad = luftgetrocknet, KD = kammergetrocknet) an.

Die heimische Eiche hat die Resistenzklasse 1 und ist auch besonders gut für den Außenbereich geeignet. Mit der richtigen Pflege und entsprechend geeigneter Unterkonstruktion können Terrassendielen aus Eiche gut langlebig sein.

Eine gute und kostengünstigere Alternative zur heimischen Eiche ist die heimische Lärche. Durch Ihren hohen Harzanteil ist sie wasserabweisend und wetterfest. Gut gepflegte Terrassendielen aus Lärche halten ca. 10-12, teilweise sogar 15 Jahre.

Thermisch behandelte heimische Hölzer meist aus Buche oder Esche sind durch ihre Eigenschaften (Feuchteverhalten) für Terrassendielen besonders gut geeignet. Sie kommen der Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit von Tropenhölzern äußerst nah.

Die aus ökologischen Gründen umstrittenen Tropenhölzer, wie zum Beispiel die Terrassendiele Cumaro sind für den Außenbereich besonders gut geeignet und äußerst langlebig. Doch werden durch den Abbau der Tropenhölzer, häufig aus illegalem Einschlag, ganze Regenwälder zerstört. Für diejenigen, die zu Tropenhölzern tendieren, gilt es zu überprüfen, ob das Holz aus einem zertifizierten Abbaugebiet stammt. Das FSC (Forest Stewardship Council) Siegel ist zum Beispiel ein gutes Prüfzertifikat, um die Herkunft des Holzes zu überprüfen. Die langen Transportwege, die diese Holzarten mit sich bringen, sind ebenso aus ökologischer als auch klimatischer Sicht zu bedenken. Billigware kann aus den erwähnten Kriterien daher leider möglicherweise aus illegaler Forstwirtschaft stammen und ein fragwürdigen klimatischen Fußabdruck hinterlassen.